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Next Level: KI verändert als die Gaming-Landschaft

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Next Level: KI verändert als die Gaming-Landschaft

Veröffentlicht: 2024/02/15

5 min lesen

Videospiele sind unterhaltsam, herausfordernd und ein herrlicher Zeitvertreib. Die Branche wächst wegen dieser Beliebtheit prächtig – und Künstlicher Intelligenz (KI) hat daran definitv ihren Anteil. Laut einem Bericht von Allied Market Research wird KI-Technologie die Spiele-Industrie nicht nur nachhaltig verändern, sondern dafür sorgen, dass die Branche weltweit bis 2032 mehr als 11 Milliarden US-Dollar an Einnahmen erwirtschaftet.

Diese Summe ist beeindruckend. Seit kurzer Zeit arbeiten Software Mind und Voice of Fire (VoF) zusammen. Das innovative Spiele-Startup integrierte gerade gezielt KI in Rollenspiele. Voice of Fire stellt den Spielern die KI als Unterstützung im Spiel zur Seite. Das soll laut VoF nicht nur die Branche aufrütteln, sondern vor allem das Spielerlebnis für die Gamer verbessern. Lesen Sie in diesem Beitrag mehr darüber und finden Sie heraus, warum sich KI zu einer unaufhaltsamen Kraft in der Gaming-Landschaft entwickeln wird.

KI als Erfolgsfaktor in der Gaming-Branche

Angenommen Sie sind der technische Direktor eines Herstellers von Videospielen. Dann ist Ihr Verständnis von KI für den Erfolg Ihrer Produkte entscheidend. Der Grund dafür: Integrieren Sie KI effektiv in die Entwicklung der Spiele, kann Ihnen das einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Eine KI hilft Ihnen beispielsweise dabei, fundierte Strategien in den Bereichen Design und Marketing zu entwickeln. Die Künstliche Intelligenz verschafft Ihnen quasi mit einem Klick einen Überblick über die Struktur und die Gewohnheiten „Ihrer“ Gamer. Diese (noch) neue Form der intelligenten Datenprognose erlaubt es, zukünftige technologische Trends vorherzusehen und damit frühzeitig aufzugreifen.

Auswirkungen der KI auf die Entwicklung von Spielen

KI verändert gerade viele, beinahe alle Bereiche der Gesellschaft. Diese Revolution vereinfacht für viele Spieler das Gameplay und ermöglicht es ihnen, kreativ mit der Spielewelt zu interagieren. Aber nicht nur die Spieler profitieren von dieser bahnbrechenden technologischen Entwicklung. Hersteller generieren mit leistungsstarken KI-Algorithmen eine schier unendliche Zahl an variablen Leveldesigns – und auch dies beinahe auf Knopfdruck. Damit entstehen immer wieder neue, aber für die Spieler nachvollziehbare NPCs. So bevölkern vor allem in Open-World-Games zahllose „Menschen und Kreaturen“ mit Charaktertiefe und eigener Authentizität die Umgebung.

Spieler lieben diese Abwechslung – auch innerhalb vertrauter Spielwelten. Statt aber immer wieder aufwendig Zusatzpacks zu programmieren, verwenden moderne Entwicklerstudios KI, um neue Level, neue Charakter oder auch Adaptionen für das Storyboarding für Quest und ähnliches zu erstellen. Damit werden Zeit und Ressourcen kreativer menschlicher Entwickler freigesetzt und sie können sich zum Beispiel mehr auf die strategischen Aspekte ihrer Arbeit fokussieren.

Nach dem Storyboarding ist vor dem Drehbuchschreiben

Jede gute Story hat ein Drehbuch. KI-Tools sind mittlerweile imstande, aus Drehbüchern fesselnde visuelle Darstellungen zu „zaubern“. Das hilft den Entwicklern, ihren eigenen Erzählfluss zu verfeinern.

Eines wird schon jetzt klar: Durch diese automatisierten Prozesse können Sie als Entwickler viele zeitaufwendige Aufgaben rationalisiert an ein KI-Tool auslagern. Produktzyklen werden kürzer, die Entwicklungskosten sinken und die Spiele werden hochwertiger. Am Ende steht ein potentiell größerer Profit.

Wie verbessert KI das Gaming?

Optimierte Personalisierung

Abwechslung macht Spiele interessanter. State-of-the-art-Entwickler sind vielfach dazu übergegangen, KI für diese Vielfalt innerhalb der eigenen Spielwelt zu nutzen. KI erschafft in Sekundenbruchteilen einzigartige Gaming-Erlebnisse. Auch außerhalb einer Spielewelt und innerhalb eines Gaming-Stores steht die KI den Spielern „persönlich“ zur Seite. Sie kann aufgrund der vorher gezockten Inhalte die Interessen und Vorlieben herausfinden und anschließend Empfehlungen für ähnliche Spiele abgeben. In die Empfehlungen fließen auch die gespielten Herausforderungen, gesammelten Gegenstände oder auch die gemeisterten Levels mit ein. Als weiser KI-Ratgeber kann sie wie Gandalf für Frodo der Wegweiser durch Gaming-Abenteuer sein.

Bessere Barrierefreiheit

Nicht nur der Endboss oder das schwierige Rätsel sind herausfordernd in Spielen. Behinderungen sind Barrieren, die viele Menschen, die das Gaming lieben, davon fernhalten. KI kann dazu verwendet werden, diesen Spielern die Games zugänglich zu machen. Die KI ist in der Lage, visuelle Beschreibungen der Landschaft, der Szenerie oder eines NPCs für Sehbehinderte zu liefern. Mittels KI können Augen und Kopfbewegungen verfolgt und individuell angepasst werden. Sprachbefehle verhelfen bewegungseingeschränkten Menschen, am Spielerlebnis teilzuhaben.

„Echter“ Realismus

Eine Landschaft, in der sich jeder Grashalm einzeln bewegt. Das Fell eines Pferdes, auf dem jeder Schweißtropfen zu erkennen ist. Details wie diese erhöhen das Empfinden der Spieler, in einer realistischen Umgebung zu sein. KI ist schon heute in der Lage, diesen Realismus zu steigern, indem sie immer dynamischere Umgebungen erschafft. Bäume und Pflanzen wachsen und verändern sich. Mal regnet es, mal scheint die Sonne. Die veränderte Umgebung wirkt sich auf die Spieler aus und wie diese damit interagieren. Realismus betrifft auch die NPCs. Zeigen diese immer das gleiche Verhalten oder ändern sie dieses aufgrund von „echten“ Gefühlen? Erfolgreiche Spiele fesseln die Gamer immer häufiger mit genau dieser Art des verstärkten Realismus.

Storyboards erstellen

Ehe Entwickler programmieren, steht der Plan – und dieser wird überwiegend in einem Storyboard festgehalten. KI kann hier eine hilfreiche Unterstützung darstellen, die Handlung zu skizzieren. So erkennt das Entwicklerteam nicht nur die visuellen Vorgaben, sondern kann schon in diesem frühen Stadium potentielle Probleme identifizieren. Autoren nutzen KIs, um ihre niedergeschriebenen Gaming-Plots schnell und einfach in visuelle Darstellungen umzuwandeln.

Optimierung von Spielen

Gamer ordern das neue, heiß ersehnte Spiel, installieren es und merken dann, dass ihre Hardware nicht ausreicht bzw. „zu schwach“ ist. KI springt ein. Sie verändert nicht den CPU, verbessert nicht den RAM oder die Grafikkarte. Stattdessen gleicht sie die Anforderungen des Spiels ideal an die vorhandenen Hardware-Komponenten an. Verzögerungen im Spiel werden verringert – speziell auf „antiquierten“ Geräten.

Persönliche Analyse

Jeder Spieler zockt unterschiedlich. Der eine ist erfahren und schafft die schwersten Passagen wortwörtlich spielend, der andere bleibt immer an der gleichen Stelle hängen. Frust steigt auf und er beendet das Game. Vielleicht kauft er nie wieder ein Spiel dieses Herstellers. KI als Analysetool kann helfen. Es untersucht Spieldaten und erkennt, wo ein Ungleichgewicht zwischen den Spieleanforderungen und dem Können des Gamers herrscht. Sie nimmt Anpassungen vor und verringert oder negiert gar das Frustlevel des Spielers.

Neue Generation des Gaming

„Nur“ 12 Prozent jener Unternehmen, die mit KI im täglichen Arbeitsablauf experimentieren, erzielen dadurch laut einer Studie von Accenture einen Wettbewerbsvorteil. Nichtsdestotrotz hält vor allem die Spieleindustrie daran fest. Zahlreiche technische Direktoren dieser Branche arbeiten mit Hochdruck daran, KI in die Produkte sowie in den Entwicklungsprozess zu implementieren. Das Ziel ist, Gamern ein Erlebnis zu bieten, das intensiver, fesselnder und personalisierter ist.

Über den AutorJakub Śmietana

Sales Manager

Als projekterfahrener und leidenschaftlicher Vertriebsleiter mit über 13 Jahren IT-Knowhow leitet Jakub komplexe Vertriebsprozesse für Unternehmen. Dank seiner umfassenden Expertise mit der Solution-Selling-Methodik kann er die Herausforderungen unserer Kunden verlässlich erkennen und findet Lösungen, die zu ihrem Bedarf passen.

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